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INNER-COACHING. DIE METHODE DER TENNIS-SCHULE-SCHWARZ

Jedem Sportler, in unserem Fall dem Tennisspieler, ist es bestimmt schon mal passiert, dass, wenn auch nur für kurze Zeit all das geklappt hat, was er sich schon immer wünschte.

Da ist der Aufschlag, aus im Nachhinein unerklärlichen Gründen superschnell und zuverlässig gekommen, oder die Rückhand "flutschte" nur so übers Netz. Egal was es auch war, man hatte bei einem technischen Sorgenkind auf einmal, wenn auch wie gesagt nur für kurze Zeit, ein GUTES GEFÜHL Genauso hat jeder Spieler danach erleben müssen, dass diese Superschläge von eben nach dem BEWUSSTWERDEN und FESTHALTEN WOLLEN wieder verschwanden und die alte Unsicherheit wieder aufkam.

Was ist während dem "Hoch" in diesem Spieler vorgegangen ?

Ich musste viele Jahre Tennis unterrichten und immer wieder erfahren, dass z.B. das zarte Pflänzchen einer werdenden Rückhand im Training zu keimen begann, beim ersten "Test" durch einen "Gegner" jedoch wieder total zertrampelt wurde.

Warum konnte mein Schüler, nachdem ich ihm doch "ALLES GESAGT" hatte, dies am Tage darauf schon unter leichtem Druck in den seltensten Fällen wiederholen?

Es hat einiger Lehrgänge und Studien bedurft, bis ich zu dem Ergebnis kam, dass die Antwort auf meine erste Frage nach dem, was in dem Spieler während des "Guten Gefühls" vorgegangen sei, nur sein konnte: NICHTS !

Der Spieler hat während dieser Phase völlig ABSICHTSLOS gespielt. Sozusagen aus dem Bauch heraus. Sein Kopf (Selbst 1*) war in diesem Moment nicht mit der Fußstellung, der Ausholbewegung, dem Timing, dem Spielstand oder den Folgen eines Fehlers usw. beschäftigt, sondern er hat ganz einfach aus dem Bauch (Selbst 2*) heraus gespielt.

Sobald er aber unter Einbezug des Selbst 1 (Kopf) jemandem z.B. seine Rückhand vorführen will, bricht die ganze Schlagsicherheit schon nach wenigen Fehlversuchen wieder zusammen. Er wird sich dann Hilfe suchend an all die technischen Details zu erinnern versuchen, die ihm sein Trainer immer vorgeschlagen hat, aber in den seltensten Fällen klappt es nochmals so wie während der "absichtslosen" Spielphase.

Fazit:

Wenn Sie in dem bisher Gelesenen Nöte und Situationen Ihres eigenen Tennisspiels erkennen und Sie hätten mal Lust darauf, den "TENNISSPIELER 2" in sich kennen zu lernen, dann sollten Sie nach einer INNER-COACHING-Tennisstunde verlangen.

Auch wenn die Methode etwas mit ZEN-Buddhismus zu tun hat, muss ich kein Guru sein, um Ihnen schon nach wenigen Übungen zu zeigen, was Sie, Ihren Möglichkeiten entsprechend, aus und mit Ihrem Gefühl machen können und wie viel mehr Spaß es auch in kritischen Situationen machen kann, wenn der Ball auf Sie zufliegt.....

Jürg Schwarz

*aus TENNIS UND PSYCHE von T. Gallwey (WILA-Verlag) ZEN in der Kunst des Bogenschiessens (O.W. Barth-Verlag)

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